The Picture of Dorian Gray and Three Stories – Taschenbuch
Why we chose this:
von Oscar Wilde (Autor), Peter Raby (Nachwort von), Gary Schmidgall (Einleitung von)
Ein modischer junger Mann verkauft seine Seele für ewige Jugend und Schönheit in Oscar Wildes faszinierender Gothic-Erzählung.
Das Bildnis des Dorian Gray, Oscar Wildes einziger vollständiger Roman, ist die auf ewig unheimliche Geschichte eines naiven und unwiderstehlichen jungen Mannes, der vom dekadenten Lord Henry Wotton in ein Leben der Verderbtheit gelockt wird. Obwohl Dorian in Sünde versunken ist, bleibt sein Gesicht makellos, faltenfrei über die Jahre hinweg – während nur sein weggesperrtes Porträt die Schwärze seiner Seele offenbart. Diese zeitlose Erzählung von Gothic Horror und Fabel, die sich in dem schamlosen Hedonismus und dem zynischen Witz ihrer Charaktere sonnt, verkörpert Wildes literarische Revolte gegen die Konventionen der viktorianischen Ära. Diesen Band teilt sich Das Bildnis des Dorian Gray mit Wildes cleverer und anspruchsvoller Geschichte "Lord Arthur Saviles Verbrechen" und zwei seiner zarten Märchen, "Der glückliche Prinz" und "Der Geburtstag der Infantin". Mit einer Einleitung von Gary Schnidgallund einem Nachwort von Peter Raby
Autorenbiografie
Oscar Wilde (1854-1900) wurde in Dublin, Irland, geboren. Er war ein herausragender Student der Klassischen Altertumswissenschaften am Trinity College und trat 1874 ins Magdalen College, Oxford, ein, wo er den Newdigate-Preis mit seinem Gedicht "Ravenna" (1878) gewann. Als früher Anführer der Ästhetischen Bewegung, die das Konzept "Kunst um der Kunst willen" vertrat, wurde Wilde eine prominente Persönlichkeit in literarischen und gesellschaftlichen Kreisen. Seinem Märchenband Der glückliche Prinz und andere Märchen (1888) folgten Das Bildnis des Dorian Gray (1891) und Das Granatapfelhaus (1892). Doch erst mit der öffentlichen Aufführung seines Stücks Lady Windermeres Fächer (1892) wurde er weithin bekannt. Eine Frau ohne Bedeutung (1893) und Ernst sein ist alles (1895) bestätigten seinen Ruf als Dramatiker. 1895 verklagte er den Marquis of Queensbury wegen Verleumdung, der ihn des Verbrechens der Sodomie bezichtigt hatte. Er verlor jedoch und wurde gemäß dem Criminal Law Amendment Act zu zwei Jahren Zuchthaus mit Zwangsarbeit verurteilt. Nach seiner Freilassung 1897 ließ er sich in Frankreich nieder, wo er sein kraftvollstes und nachhaltigstes Gedicht, "Die Ballade vom Zuchthaus zu Reading" (1898), schrieb. Wilde kehrte nie nach England zurück; er starb in Paris.
Gary Schmidgall ist der Autor von gefeierten Titeln wie The Strange Wilde: Interpreting Oscar und Shakespeare and The Poet's Life. Er ist Professor für Englisch am Hunter College. Peter Raby hat umfassend über modernes Drama und Theater geschrieben und ist Herausgeber des Cambridge Companion to Oscar Wilde. Er ist emeritierter Fellow des Homerton College, Cambridge. Zu seinen weiteren Büchern gehören eine Biografie von Alfred Russel Wallace und Bright Paradise, eine Studie über viktorianische wissenschaftliche Reisende.