Die Ilias - Gebundene Ausgabe
Why we chose this:
von Homer (Autor), Emily Wilson (Übersetzerin)
Als Emily Wilsons Übersetzung der Odyssee 2017 erschien – das antike Gedicht in einem zeitgenössischen Idiom präsentierte, das „frisch, unprätentiös und schlank“ war (Madeline Miller, Washington Post) – lobten Kritiker es als „eine Offenbarung“ (Susan Chira, New York Times) und „einen kulturellen Meilenstein“ (Charlotte Higgins, Guardian), der für immer verändern würde, wie Homer im Englischen gelesen wird. Nun ist Wilson mit einer ebenso offenbarenden Übersetzung von Homers anderem großen Epos zurückgekehrt – dem meistverehrten Kriegsgedicht aller Zeiten.
Die Ilias brüllt vom Lärm der Waffen, den donnernden Prahlereien der Sieger, der Wut und dem Kummer des Verlusts und den gequälten Schreien sterbender Männer. Sie singt auch von der erhabenen Größe der Welt – der wilden Schönheit der Natur und den grandiosen Plänen der Götter jenseits des Verständnisses der Sterblichen. In Wilsons Händen galoppiert diese spannende, magische und oft entsetzliche Geschichte nun in einem Tempo, das ihren legendären Schlachtszenen gerecht wird, in klarer, aber resonanter Sprache, die das tiefe Pathos des Gedichts hervorruft und spürbar reale, ja sogar „komplizierte“ Charaktere – sowohl menschliche als auch göttliche – offenbart.
Als Höhepunkt eines Jahrzehnts intensiver Auseinandersetzung mit der überaus schönen und emotional komplexen Poesie der Antike gibt uns Wilsons Ilias nun einen vollständigen Homer für unsere Generation.
Rückseite
Lob für Emily Wilsons Odyssee
„Wenn Wilsons Version ein englisches Vorbild hat, dann ist es die bewegende Einfachheit von Matthew Arnolds ‚Sohrab and Rustum‘.... Obwohl er selbst nie eine Übersetzung angefertigt hat, denke ich, [Arnold] hätte seinen Homer – einen Dichter ‚überaus schnell... überaus klar und direkt‘ – in Wilsons Werk wiedererkannt.“
—Gregory Hays, New York Times Book Review
„[Wilson] bewahrt die Musikalität von Homers Poesie, indem sie sich für einen jambischen Pentameter entscheidet, dessen zugänglicher Erzählton uns einlädt, nur um uns dann mit Ausbrüchen von Schönheit zu überraschen.... Wilsons Transformation eines so vertrauten und grundlegenden Werks ist... erstaunlich.“
—Rebecca Newberger Goldstein, Atlantic
„In der Geschichte der Odyssee-Übersetzungen haben nur wenige einen solchen kulturellen Einfluss ausgeübt, dass sie selbst zu ‚Klassikern‘ wurden.... Ich sage voraus, dass Emily Wilson einen Platz in dieser Liste der bedeutendsten Übersetzungen des Gedichts in der Geschichte gewinnen wird. Sie verdient die Ehre sicherlich.“
—Edith Hall, Daily Telegraph